<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Iconic Turn &#187; Wahrnehmung</title>
	<atom:link href="http://www.iconicturn.de/tag/wahrnehmung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.iconicturn.de</link>
	<description>Neues aus den Bildwissenschaften</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Apr 2011 15:28:36 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8-RC1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Bildwahrnehmung und Sprachprozesse</title>
		<link>http://www.iconicturn.de/2005/06/bildwahrnehmung-und-sprachprozesse/</link>
		<comments>http://www.iconicturn.de/2005/06/bildwahrnehmung-und-sprachprozesse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2005 12:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.iconic-turn.de/?p=317</guid>
		<description><![CDATA[von Bernd Scheffer
Bilder und Bildwahrnehmungen sind etwas anderes als das, was beschrieben, also in explizite Sprache umgesetzt wird, auch wenn Sprachprozesse an der Bildwahrnehmung beteiligt sind. Bernd Scheffer über Bildwahrnehmung und den Sprachanteil bei Wahrnehmungsprozessen.
Vorbemerkung: Auch wenn Bildwahrnehmung stark durch Sprachprozesse beeinflusst ist, muss man skeptisch bleiben gegenüber einer neueren Kulturwissenschaften, die oft leichtfertig proklamiert: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Bernd Scheffer</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-318" title="bildwahrnehmung_magritte" src="http://www.iconic-turn.de/wp-content/uploads/2009/06/bildwahrnehmung_magritte.jpg" alt="bildwahrnehmung_magritte" width="110" height="87" />Bilder und Bildwahrnehmungen sind etwas anderes als das, was beschrieben, also in explizite Sprache umgesetzt wird, auch wenn Sprachprozesse an der Bildwahrnehmung beteiligt sind. Bernd Scheffer über Bildwahrnehmung und den Sprachanteil bei Wahrnehmungsprozessen.</p>
<p><em>Vorbemerkung</em>: Auch wenn Bildwahrnehmung stark durch Sprachprozesse beeinflusst ist, muss man skeptisch bleiben gegenüber einer neueren Kulturwissenschaften, die oft leichtfertig proklamiert: „Alles ist Text!“ <span id="more-317"></span>Ganz bestimmte Bilder, genauer gesagt: ganz bestimmte Bildwahrnehmungen (etwa anlässlich von Bildern des Malers Mark Rothko) haben unter ganz bestimmten Umständen &#8211; metaphorisch ausgedrückt &#8211; auch eine große Kraft, sich gegen sprachliche Einflüsse zu „wehren“. Im übrigen ist daran zu erinnern, dass die unerlässliche sprachliche Beschreibung von Bildern in der Wissenschaft in einem heiklen, potentiell sogar blamablen Verhältnis zu den Bildern und auch zu der Bildwahrnehmung steht: Bilder und Bildwahrnehmungen sind etwas anderes als das, was anschließend beschrieben, also in explizite Sprache umgesetzt wird. Gleichwohl gilt:</p>
<p><em>Praxis-Hinweise</em>: Sprachprozesse können in der Bildwahrnehmung kommentierend, selegierend, strukturierend und klassifizierend werden. Sprachprozesse beeinflussen die Figur-Hintergrund-Unterscheidungen. Sprachprozesse machen aus reduzierten Bildern ausreichend vollständige Wahrnehmungen. Sprachprozesse können die Wahrnehmung von Bildern irritieren („Ceci n’est pas une pipe“) und „pushen“ (im Journalismus, in bestimmten Sparten der Bildenden Kunst mit auffälligen Bildtiteln und Zusatztexten).</p>
<p><img style="border-style: solid; border-width: 0px; width: 162px; height: 106px;" src="http://www.iconicturn.de/fileadmin/_temp_/20050607135039913_2.gif" alt="" /> Sprachprozesse können ein bekanntes Bild, das materiell überhaupt nicht vorliegt, bis in kleinste Einzelheiten hinein „sichtbar“ werden lassen: „Marylin Monroe auf einem Luftschacht“, „Brandt kniet“, „Che Guevara“ etc. Bild und Text sind in vielen Bereichen ununterscheidbar, verwechselbar geworden (von der Visuellen Poesie bis hin zu den Schriftbildern der Bildenden Kunst bis hin zur Werbung bis hin zu Schriftdarbietungen in Musikvideos).</p>
<p>Bildern ist Temporalität in mehrfacher Hinsicht möglich. Bilder werden eben nicht auf einen Blick erfasst (Fovea-Bewegungen, Saccaden und Fixationen, Nystagmus-Fluktuationen). Es macht (unter bestimmten Voraussetzungen) durchaus durchaus Sinn, von „Reading Images“, von „Visual Litteracy“, von einer “Syntax des Sehens” zu sprechen. Keine (fotografische) Momentaufnahme ist in der Bildwahrnehmung noch als der „eine Augenblick“ zu realisieren: Wahrnehmungsprozesse anlässlich von solchen Bildern konstruieren hierbei (zum Teil sprachlich beeinflusst) ein Vorher und Nachher, schaffen damit unvermeidlich eine kleine Geschichte und erfüllen damit die Kriterien von „Narratio“, auch von „Erzählen“ (wenn freilich auch nicht in expliziter Textform). Anlässlich von Bildern lassen sich ohne die Zugabe expliziter Texte durchaus Thesen und kausale Verhältnisse entfalten, auch argumentative Denkoperationen (vgl. Titelseiten von „Spiegel“ oder „Stern“):</p>
<p><em>1. Theorie-Hinweis</em>: Abgesehen von hochgradigen ähnlichen Wahrnehmungsroutinen, abgesehen von weitreichender Ähnlichkeit und weitgehend unstrittiger Konsensualität müssen wir alles, was anlässlich von Bildern überhaupt der Fall ist, an Beobachtungen, mithin an Unterscheidungen zu binden, die zwar von materiell vorgegebenen Bild bereitgestellt, aber selbst nicht allein nur dort vollzogen werden. Schriftliche Texte sprechen nicht, sondern sie werden zum Reden gebracht. Bilder zeigen gar nichts, sondern mit ihrer Hilfe und mit Hilfe von Beobachtungsleistungen wird etwas sichtbar. Bilder sind wie optische Instrumente (wie Brillen, Fernrohre, Mikroskope): Sie zeigen nichts von sich aus, verhelfen aber zu Bildwahrnehmungen, die ohne sie nicht möglich wären. Anlässlich von Bildern kamen nur das nehmen, was man auch geben kann (Wissen) und geben will (Emotion). Man kann auf ein Bild nicht nicht reagieren, man reagiert also gezwungenermaßen auf ein Bild, aber „das Bild selbst“ determiniert keine einzige konkrete Wahrnehmung. &#8211; Auf der Gegenstandsseite sind Aussagen wie „Bilder haben nichts mit Sprache zu tun“, „Bilder erzählen nicht!“, „Bilder argumentieren nicht!“ selbstverständlich völlig richtig. Mithin kann eine Diskussion darüber, wie stark Sprachanteile von Bildern sind, ob und wie stark Bilder erzählen, ob Bilder argumentieren und wie stark sie es tun, sinnvoll überhaupt nur auf der Seite der Bildwahrnehmung geführt werden.</p>
<p><em>2. Theorie-Hinweis</em>: Die Wahrnehmung von Texten, die Wahrnehmung von Erzähltexten, die Wahrnehmung von sprachlich vorgetragenen Argumenten ist in der wahrnehmungs-physiologischen und wahrnehmungs-psychologischen Realisation alles andere als ein rein sprachliches Phänomen ist. Auch in der anhaltenden „Imagery-Debatte“ gibt es keinen Streit darüber, dass rein sprachliche Darbietungen auf der Wahrnehmungsseite nicht nur sprachlich, sondern zusätzlich auch visuell codiert werden. Das erlaubt den Umkehrschluss: Auch Bilder werden nicht nur visuell, nicht nur mono-modal codiert, sondern „multimodal“, „multisensorisch“, „multimedial“. Wie anders soll man es erklären, dass einem beim Durchblättern eines gut illustrierten Kochbuchs das Wasser im Mund zusammenläuft, dass man anlässlich von Konzert-Fotografien deutliche akustische Vorstellungen (Miles Davis mit der Trompete) haben kann, dass uns anlässlich des Bildes von einer gemähten Wiese der Duft von Gras oder Heu in den Sinn kommt o.ä.</p>
<p>Der Spracheinfluss mag im Einzelfall verschwindend gering sein und in bestimmten Beschreibungssituationen der jeweiligen Bildwahrnehmung gewissermaßen auch irrelevant sein, der Sprachanteil mag also gegen Null tendieren, aber er kann, allein schon aus physiologischen Gründen, den Nullpunkt niemals ganz erreichen. Da Bilder in der Bildwahrnehmungen unvermeidliches kontextualisiert werden, kann Bildwahrnehmung gar nicht rein visuell sein. Sprache wird mächtig, weil sie unvermeidlich mit Bildern zu tun hat. Bilder werden mächtig, weil sie unter anderem auch mit Sprache zu tun haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.iconicturn.de/2005/06/bildwahrnehmung-und-sprachprozesse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bildkörper oder Körperbild</title>
		<link>http://www.iconicturn.de/2005/01/bildkorper-oder-korperbild/</link>
		<comments>http://www.iconicturn.de/2005/01/bildkorper-oder-korperbild/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2005 14:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schievenhöfel, Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.iconic-turn.de/?p=392</guid>
		<description><![CDATA[von Wulf Schievenhöfel
In Neuguinea gibt es Papua-Kulturen, die erstaunliche Bildwerke hervorbringen. Angehörige benachbarter Kulturen kennen solche Bildwerke nicht, schmücken ihre Körper jedoch mit auffälligen Dekorationen. Warum ist das so? Der Humanethologe Wulf Schiefenhövel findet dafür zwei Gründe: religiöse Motivation und soziale Attraktivität.
Warum verändern Menschen Gegenstände über das Maß hinaus, das notwendig ist, um funktionale Werkzeuge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-393" title="koerperbild_sch" src="http://www.iconic-turn.de/wp-content/uploads/2009/06/koerperbild_sch.jpg" alt="koerperbild_sch" width="100" height="100" />von Wulf Schievenhöfel</p>
<p>In Neuguinea gibt es Papua-Kulturen, die erstaunliche Bildwerke hervorbringen. Angehörige benachbarter Kulturen kennen solche Bildwerke nicht, schmücken ihre Körper jedoch mit auffälligen Dekorationen. Warum ist das so? Der Humanethologe Wulf Schiefenhövel findet dafür zwei Gründe: religiöse Motivation und soziale Attraktivität.</p>
<p>Warum verändern Menschen Gegenstände über das Maß hinaus, das notwendig ist, um funktionale Werkzeuge zu erhalten, warum investieren sie Zeit und Mühe in Schmuckstücke oder Körperbemalung, warum schaffen Menschen Kunst? Ist künstlerische Kreativität selektionsneutrales Epi-Phänomen oder zentrale biopsychische Eigenschaft des Homo sapiens, die seine Eignung für die Welt erhöht? Es scheint mir, dass die evolutionsbiologische Sicht jene Basis am besten erkennen lässt, auf der künstlerische Ambitionen und Schöpfungen als allgemein menschliches Phänomen entstehen. <span id="more-392"></span></p>
<p>In Melanesien, vor allem im Inland und an weiten Teilen der Südküste der großen Insel Neuguinea, haben sich in 60.000 Jahre währender Abgeschiedenheit viele hundert Papua-Kulturen entwickelt, sozusagen als ungeplante Experimente des Menschseins. In etlichen dieser Regionen findet sich eine ungeheuer beeindruckende, expressive Bildkunst: bemalte Schnitzwerke und Masken, die man in vielen Völkerkundemuseen und anderen Tempeln der Kunst bewundern kann. In vielen Papua-Kulturen, insbesondere jenen im gebirgigen Innern Neuguineas, finden sich jedoch keine oder kaum bildnerische Kunstwerke, obgleich es zwischen den einzelnen Gesellschaften, vor allem in den jeweiligen Randzonen, Berührungen und kulturellen Austausch gegeben hat. Dort, wo Schnitz- und Malwerke fehlen, ist meist eine hoch entwickelte Kunst der Körperbemalung vorhanden.</p>
<p>Warum haben die Menschen in bestimmten Regionen eine so eindrucksvolle, ausdrucksstarke abbildende entwickelt, in anderen nicht? Nahezu überall gibt es jene Materialien wie Holz, Rinde, Erdfarben etc., die für die Anfertigung eines <em>gope</em> im Golf von Papua oder eines <em>malanggan</em> in New Ireland verwendet werden. Warum schnitzen die <em>Asmat</em> ihre riesigen phallischen Figuren und die <em>Eipo</em> nur kleine Pfeilspitzenornamente? Offenbar müssen die Unterschiede per Rückgriff auf kulturimmanente Mechanismen erklärt werden. Kulturen erfinden, Mutationen gleich, Spielarten des Herkömmlichen und erzeugen dann oft, möglicherweise in einer Spirale aus künstlerischer Ambition, Freude am Neuen und Konkurrenzgebaren zwischen Individuen und Gruppen, die atemberaubenden Kunstwerke, die sich in so vielen Kulturen finden, von der Fruchtbarkeitsmaske in Melanesien bis zum Ulmer Münster. Mit dem Bild wirkt man, im Sinne der Identitätsstiftung nach innen, in die eigene Familie und Gruppe, aber auch nach außen, auf andere Gruppen und, im Sinne des Wunderzeichens, auf die göttlichen Instanzen.</p>
<p>In Bezug auf das Bemalen und Dekorieren des eigenen Körpers ist die Frage interessant, warum sich in so vielen Kulturen die Männer um soviel aufwendiger schmücken als die Frauen. In Europa und in einigen anderen Regionen der Welt verhält es sich anders. Eine evolutionsbiologische Erklärung für die unterschiedlichen Traditionen könnte in folgendem Zusammenhang liegen: Für Männer in allen Kulturen sind, ethologisch ausgedrückt, paarungswillige Frauen eine limitierte Ressource, denn sie behalten sich das letzte Wahlrecht vor. Wenn sich Männer, wie es in vielen traditionalen Kulturen der Fall ist, voneinander bezüglich ihres Besitzes nur sehr wenig unterscheiden, könnte ein starker Anreiz gegeben sein, sich durch kostbaren Schmuck und aufwendige Körperdekoration von den Mitkonkurrenten abzusetzen. Frauen müssten unter diesen Bedingungen weniger Selbstdarstellung betreiben.</p>
<p>Die Szenerie wird dann anders, wenn sozioökonomische Schichtung entsteht, wenn einzelne Männer aufgrund entsprechender Eigenschaften oder auch nur ererbter Güter über wesentlich mehr Mittel zur erfolgreichen Etablierung einer Familie verfügen als andere. Nun wäre für Frauen ein Motiv gegeben, sich als besonders begehrenswert zu präsentieren. Dieses Szenario scheint auf jene Kulturen gut zu passen, die im Gefolge der neolithischen Revolution, d.h. der Überschussproduktion an pflanzlicher und tierischer Nahrung, eine deutliche, in vielen Fällen extreme Ungleichverteilung von Ressourcen entwickelten. Jetzt war es an den Frauen, körperlich, charakterlich und ökonomisch als attraktive Partner anzutreten.</p>
<p>Menschen überall möchten schön sein, in einem von der Kultur gezogenen Rahmen als Individuum auffallen, sich als eindrucksvolle und für das andere Geschlecht begehrenswerte Person darstellen. Schönheit ist in den allermeisten Fällen ein Synonym für Gesundheit und Vitalität im weitesten Sinne, somit ein biologisch relevantes Phänomen. Das Herausstellen der eigenen Person steht also klar im Dienst der Partnerwerbung, der Sexualität und Reproduktion und hat damit eine eindeutige biologische Funktion, die die Universalität der Motivation und des Verhaltens gut zu erklären vermag.</p>
<p>Die Körperbemalung ist aber auch kulturspezifisch und kennzeichnet damit die Zugehörigkeit des Individuums zu einer bestimmten Gruppe. Das jeweilige Ergebnis des langwierigen Schmückens einer Person ist also vor allem bestimmt durch die in der Gruppe geltende Tradition aber auch durch in gewissen Grenzen mögliche individuelle Ausgestaltung. Melanesische Gesellschaften, insbesondere die Papua-Kulturen des Inlands und der Südküste, weisen eine extreme Vielfalt und Varianz auf. Sprache, Kleidung und Körperschmuck sind gleichzeitig Ergebnis und Motor dieser kulturellen Pseudospeziation. Wie überall auf der Welt besteht ein hohes Bedürfnis nach unverwechselbarer ethnischer Identität, die sich gerade in Fest-Situationen und religiösen Riten äußert. So entstehen, im Wechselspiel zwischen universalen Wahrnehmungsmustern für Schönheit und Attraktivität des künstlerisch Hervorgebrachten einerseits sowie den je kulturspezifischen Weisen der Ausgestaltung und Bewertung andererseits Bild, Bildnis und die vielfältigen anderen Formen der Kunst.</p>
<p>(<a href="http://erl.ornithol.mpg.de/%7Eschiefen/">Wulf Schiefenhövel </a>forscht am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie zu ethnomedizinischen und humanethologischen Themen. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher, Aufsätze und Filme.)</p>
<p>Mehr zu den Bildnissen Melanesiens: Schiefenhövel, W. (2001) Bild und Bildnis &#8211; Beispiele aus Melanesien und evolutionsbiologische Überlegungen. In: Gräfin v. Spreti, F., Förstl, H., Breindl, K &amp; Martius, Ph. (Hrsg.) Selbstbilder in Psychose und Kunst. Portraitgestaltung als Spiegel psychischer Befindlichkeit. Faktum Bd. 14. Akademischer Verlag München: 11-34.</p>
<p>(Abbildungsnachweis: Frau von den Trobriand-Inseln mit Gesichtsbemalung, Foto Schiefenhövel)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.iconicturn.de/2005/01/bildkorper-oder-korperbild/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

