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Wer sieht sich wie und möchte welches Bild von sich?

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Über die Selbstinszenierung in Porträtbildnissen von Jan van Eyck bis Andy Warhol
Autor: Hubert Burda
563823In der heutigen Mediengesellschaft, in der eine Vielzahl unterschiedlicher Medien im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Zuschauers, Lesers oder Hörers miteinander konkurriert, ist Selbstinszenierung ein probates Mittel, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die medialen Ausdrucksformen hierfür haben sich parallel zur Entwicklung neuer Medien in den zurückliegenden Jahren so stark demokratisiert, dass heute im Grunde jeder, der auf sich aufmerksam machen und der Öffentlichkeit ein bestimmtes Bild von sich vermitteln möchte, dies auch tun kann.
Zwar war die Selbstinszenierung von Personen von jeher Bestandteil von Portraitdarstellungen, doch erfährt sie mit Beginn der neuzeitlichen Portraitmalerei im 15. Jahrhundert eine neue Qualität. Ich möchte im Folgenden einen Blick auf die Anfänge der neuzeitlichen Porträtdarstellung werfen und ihre Entwicklung bis in die heutige Zeit verfolgen. Diesen Beitrag weiterlesen »