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	<title>Iconic Turn &#187; Philosophie</title>
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	<description>Neues aus den Bildwissenschaften</description>
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		<title>Vom Kerbholz zu x &#8211; Ulrike Kregel: Bild und Gedächtnis</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 11:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass das Erinnern und das bildliche Vorstellen etwas miteinander zu tun haben, muss man nicht lange erklären. Wie genau Gedächtnis und Bilder zusammenhängen, ist aber alles andere als geklärt. Die Medienwissenschaftlerin Ulrike Kregel hat zu dem Thema ein Buch geschrieben. In dem Band unternimmt sie allerdings einiges mehr als nur eine Theorie des Bildgedächtnisses. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-508" title="kerbholz" src="http://www.iconic-turn.de/wp-content/uploads/2009/09/kerbholz.jpg" alt="kerbholz" width="241" height="162" />Dass das Erinnern und das bildliche Vorstellen etwas miteinander zu tun haben, muss man nicht lange erklären. Wie genau Gedächtnis und Bilder zusammenhängen, ist aber alles andere als geklärt. Die Medienwissenschaftlerin Ulrike Kregel hat zu dem Thema <a href="http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=5&amp;aid=2420">ein Buch</a> geschrieben. In dem Band unternimmt sie allerdings einiges mehr als nur eine Theorie des Bildgedächtnisses. Denn tatsächlich kommt sie zum Thema des Gedächtnisses erst auf Seite 155 von 270. <span id="more-507"></span>Der Rest, und das heißt der etwas größere Teil des Buches, geht ums ganz allgemeine, vom Begriff des Bildes über den des Mediums zu den damit verbundenen Theorien, die in ihren diversen und bekannten Verzweigungen über 70 Seiten vorgestellt werden. Von dort zurück zur Philosophie der Bilder von Platon bis zur deutschen Gegenwart bei Belting und Böhm. Das ganze ist nicht schlecht geschrieben und als Einführung in die Geschichte und den Stand der Bilddebatte recht brauchbar. Es wirft allerdings ein etwas seltsames Licht auf den Stand der Wissenschaft, wenn die Behandlung eines Detailthemas erst einen Vorlauf von150 Seiten Klärung über die theoretischen Grundlagen erfordert.<br />
Im Abschnitt zur Theorie des Gedächtnisses startet die Autorin das gleiche Spiel noch einmal von vorne, indem sie verschiedene Begriffe des Gedächtnisses durchdekliniert &#8211; natürliches vs. artifizielles, individuelles, kollektives, kommunikatives, kulturelles und soziales. Das macht das eigentlich zu einer Art von Lexikon, das einige Begriffe wie Geädchtnis, Medium und Bild klärt.</p>
<p>Der Schnittmenge von Bild und Gedächtnis, die man dem Titel zufolge als eigentlichen Inhalt des Buches erwartet hätte, sind gerade einmal 52 Seiten vorbehalten. Und auch dort finden wir das Fazit letztlich in der Redewendung vom x zum y, in Gestalt der Kapitelüberschrift &#8220;Vom Kerbholz zum digitalen Bild &#8211; das Bild als Gedächtnismedium &#8211; ein Kontinuum unserer Kultur&#8221;. Zum Glück sieht die Autorin nicht etwas eine ungebrochene Kontinuität am Werk, sondern sehr wohl eine Geschichte mit Sprüngen und Entwicklungen. Am Ende weiß man wahrscheinlich etwas mehr als zuvor, aber eine These jenseits der lexikalischen Zusammenfassung sucht der Leser in dem Band vergeblich.</p>
<p>______________</p>
<p><a href="http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=5&amp;aid=2420">Ulrike Kregel: Bild und Gedächtnis. Kadmos-Verlag Berlin 2009. 24,90€</a></p>
<p>Bild:<a href="http://www.eml-r.org/GDR/punkt2.html"> eml-research</a></p>
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		<title>Bildtheorie oder Kunstphilosophie?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 06:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir werden auch Themen behandeln wie den iconic turn, also die Frage, ob es eine universale Bildwissenschaft gibt und was diese mit den Medien zu tun hat(245),  verspricht Hans-Ulrich Reck. Die Antwort überlässt er seinem Freund Bazon Brock, der lakonisch zweierlei festhält: Der eigentliche iconic turn besteht darin, dass heute vor Gericht niemand mehr das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style: italic;"><img class="alignleft size-full wp-image-142" title="reck_cover_01" src="http://www.iconic-turn.de/wp-content/uploads/2009/06/reck_cover_01.jpg" alt="reck_cover_01" width="220" height="308" />Wir werden auch Themen behandeln wie den iconic turn, also die Frage, ob es eine universale Bildwissenschaft gibt und was diese mit den Medien zu tun hat</span>(245),  verspricht Hans-Ulrich Reck. Die Antwort überlässt er seinem Freund Bazon Brock, der lakonisch zweierlei festhält: <span style="font-style: italic;">Der eigentliche iconic turn besteht darin, dass heute vor Gericht niemand mehr das Argument abgenommen wird, dass er durch Bilder getäuscht worden sei. Selbst in der Rechtsprechung geht man davon aus, dass jeder, der mit Photographie, Film, Fernsehen aufgewachsen ist, nicht mehr vor Gericht einklagen kann, dass zwischen dem im Reiseprospekt abgebildeten Hotel mit Sandstrand und dem real von ihm wahrgenommenen Hotel vor Ort eine einklagbare Differenz besteht.</span>(267) Die andere Seite des iconic turn sieht Brock in der Schlacht um die Ausildungsprogramme, und damit geht es zurüpck zur Unvermeidlichkeit der Kunst: <span style="font-style: italic;"><span id="more-141"></span>Die zu diskutierende Fragestellung wird in jedem Bildungs- und Kultusministerium aufgegrifffen, wenn intern entschieden werden soll, ob ein neu zu errichtender Lehrstuhl nun unter dem Titel Ästhetik, Kunstgeschichte, Bildwissenschaften, Medienanthropologie oder Kunstkritik ausgeschrieben werden soll. Jeder, der sich verführen lässt, unter dem Titel Medienwissenschaft als Professor anzutreten, muss mit der Zeit einsehen, dass sein Bemühen ohne Bezug auf die Kunst vergeblich sein wird. Sobald der Bezug zu Kunst ind erMedinekritik oder Medienanthropologie ausfällt, geht der Betreffende zurgrunde. Denn nur die Kunst handelt von Evidenzkritik als um im Bild selbst.</span>(268)<br />
Diese Aussage erscheint ziemlich gewagt, wenn nicht geradewegs ignorant, angesichts der Fülle an Referenzen von Bildern auf Bilder, die auf Seiten wie Flickr oder Youtube kultiviert wird. Natürlich gelten dort nicht die Diskursregeln der beiden Herren. Aber Brock bleibt mit seinen Thesen ganz im Tenor der Buches.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die rhetorische Frage im Titel des Buches beantwortet Reck umgehend auf Seite 11: „Nur kunstphilosophisch, nicht schon bildtheoretisch kann der Eigensinn der Bilder in seiner ganzen Tragweite erfaßt werden.“ Denn „an der Eigensinnigkeit der Bilder endet jede wissenschaftliche Paradigmatik und beginnt die Leidenschaft der Kunst, erst recht die Leidenschaftlichkeit im Umgang mit ihr.“ Nicht dass damit alle Rätsel gelöst wären, aber eben doch ein guter Teil der im Titel gestellten Frage. Mit der so erklärten Leidenschaftlichkeit reitet Reck durch das ganze Buch. Das hat die unangenehme Folge, dass fast durchgehend derselbe herrische und selbstgewisse Tonfall regiert. Der Autor hat alles schon immer richtig beieinander und ergeht sich in einer Sprache, die nicht eigentlich etwas zur Diskussion stellt oder zum Denken auffordert, sondern so als hätte er alles der Sekretärin diktiert im Leser den ergebenen Hörer sucht. Nicht zuletzt dieser unschönen Eigensinnigkeit ist es geschuldet, dass Reck in Fachkreisen, aber auch beim weiteren Publikum nie die Beachtung gefunden hat, die er vielleicht verdienen würde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es erfordert eine gewisse Mühe, sich von dem Stil des Autors frei zu machen, um unvoreingenommen nachzuvollziehen, was gesagt wird. Und das lohnt sich durchaus. Die Zielrichtung ist klar vorgegeben. Reck möchte, zusammen mit der Kunst in ihrer übergeordneten kritischen Position gegenüber den Bildern, den Vorrang der Kunstgeschichte gegenüber jeder denkbaren Bildwissenschaft bekräftigen. Er lässt kaum einen theoretischen Standpunkt aus, um das Fundament für seine Thesen zu legen. Seine Tour de Force durch die philosophischen Hintergründe führt über Merleau-Ponty, Bredekamp, Breidbach, Sartre, Piaget, Goodman, Bourdieu, Imdahl, Boehm, Sachs-Hombach und immer wieder zurück zu Reck, Reck, Reck. Um Thesen wie um Material ist der Autor nie verlegen, nur geht er auf seinem Weg nicht geradeaus voran, sondern sammelt auf, was sich am Rand und auch auf Umleitungen noch alles an Wichtigem oder nur Naheliegendem finden lässt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Reck nimmt eine modernistische Position ein. Er setzt die Verweigerung des Künstlers gegen den plebejischen Glamour der Warenwelt; die Kraft der Avantgarden gegen die Vereinnahmung durch den globalen Kapitalismus; und Komplexität künstlerische Strategien gegen das schlicht Bildhafte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wo Reck dann aber die Strategien der Kunst zu sprechen kommt, bleiben seine Auskünfte oft vage. So etwa im Fall des Samplings. Es hätte sich angeboten, hier auf die seit einiger Zeit viel diskutierten Thesen von Nicolas Bourriaud zur relationalen Ästhetik und zur Kunst als Postproduction einzugehen. Aber die vielen Künstler der 90er Jahre, die sich so gut als Beispiel angeboten hätten, wie Sampling als künstlerische Strategie funktioniert und wohin es erweitert werden kann, bleiben weitgehend unerwähnt, sieht man von einem einzigen versteckten Hinweis auf Recks schweizer Landsmännin Pipilotti Rist ab. Stattdessen hält er sich lang mit philosophischen und technizistischen Deutungen dessen auf, was Sampling als Kulturtechnik bedeuten könnte, und zieht sich dabei selbst vom weiteren Umfeld der Kunst auf den Bereich des bloß Bildhaften zurück.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Ende gerät die Kunst weitgehend aus dem Blick, wenn Reck versucht, seine Thesen auf den aktuellen Stand der Bildpolitik nach dem zweiten Golfkrieg aufzurüsten. Diesem Bemühen schuldet sich wohl auch das eigentümliche Motiv des Buchtitels, das Usama Bin Laden im Visier einer Überwachungskamera zeigen soll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In einem sogenannten „Theorie-Duett“ mit Bazon Brock findet das Buch seinen Abschluss. Hier vollzieht sich tatsächlich eine erstaunliche Wandlung. Wenn Reck vor Publikum spricht &#8211; und das Duett gibt einen öffentlichen Dialog aus dem Jahr 2004 wieder &#8211; verändert sich sein Ton. An die Stelle des Behauptenden tritt der Lehrende, der sich bemüht, sein Wissen zu vermitteln und es auch kann, wenn er nur gefragt wird und sich nicht beim Schreiben selbst überlassen bleibt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">_____________</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hans Ulrich Reck: Der Eigensinn der Bilder. Bildtheorie oder Kunstphilosophie? Fink Verlag 2007, € 27,90</p>
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		<title>Bilder, Dinge und das Denken</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2005 12:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[von Jochen Ebmeier
Zwischen Sein und Bedeutung unterscheiden wir, weil wir die Dinge selbst nicht „aussprechen“ können, sondern nur bezeichnen. Auch die Bilder „sind“ nicht die Dinge, die Sachverhalte, die Geschehnisse, sondern bedeuten sie nur.
Sprachspiele?
Das Zeichen kann ich aussprechen, aber es „bedeutet“ etwas anderes: ein Ding, ein Sachverhalt, ein Geschehen. Man möchte meinen, das käme davon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-335" title="tete_de_genie" src="http://www.iconic-turn.de/wp-content/uploads/2009/06/tete_de_genie.jpg" alt="tete_de_genie" width="100" height="103" />von Jochen Ebmeier</p>
<p>Zwischen Sein und Bedeutung unterscheiden wir, weil wir die Dinge selbst nicht „aussprechen“ können, sondern nur bezeichnen. Auch die Bilder „sind“ nicht die Dinge, die Sachverhalte, die Geschehnisse, sondern bedeuten sie nur.</p>
<p><strong>Sprachspiele?</strong></p>
<p>Das Zeichen kann ich aussprechen, aber es „bedeutet“ etwas anderes: ein Ding, ein Sachverhalt, ein Geschehen. Man möchte meinen, das käme davon, dass wir nur durch unsere Sprache denken können. Wir denken ja auch nicht Dinge, sondern wir denken <em>von </em>den Dingen, über die Dinge. Das allerdings können wir auch ohne Sprachzeichen: in Bildern, in bildlichen Abläufen. <span id="more-334"></span>Auch die Bilder „sind“ nicht die Dinge, die Sachverhalte, die Geschehnisse, sondern bedeuten sie nur. „Analytisch“ gesprochen, besteht das Problem darin, dass „Denken“ stets im Sinne von Operieren, Reflektieren, Kombinieren „verwendet“ wird; nicht aber – richtiger – im Sinne von (vorverbalem) Vorstellen; denn das schließt das innere Anschauen, das Re-Präsentieren durch „innere Bilder“, mit ein.</p>
<p>Wahr ist freilich, dass ich das innere Bild als solches nicht fixieren und „behalten“ kann: nicht abspeichern und erinnern, wann immer ich wollte. Dafür müsste ich schon ein Merk-Mal aus dem jeweiligen inneren Bild herausgreifen und zum Zeichen für das Ganze machen. X steht dann für das Bild in meinem Kopf. Ich archiviere das Bild in meinem Speicher unter X. Im Katalog zum alltäglichen Gebrauch muss mir nur X ständig bereit liegen, so dass ich damit „operieren“ kann; und erst wenn ich X selber anblicke, vergegenwärtigt sich das Bild. Das heißt Symbolisieren. Die miteinander in systematischen Bedeutungszusammenhang gebrachten Symbole heißen Begriffe.</p>
<p>Wir denken aber nicht in Begriffen. Wir denken auch nicht logisch. Das diskursive Denken, das Begriffe in geregelten Schritten aneinander knüpft, ist lediglich kritisch. Man braucht die Logik überhaupt nicht zum Denken, sondern nur zur Prüfung des Denkens. Das wirkliche, nämlich schöpferische Denken geschieht in einer Kaskade von unfasslichen Bildern. Erst wenn ich „daraus was machen“ will – diese oder jene Handlung etwa oder eine Mitteilung an andere -, muss ich es feststellen, nämlich festhalten und bestimmen: durch ein Zeichen; am besten eins, das ich aussprechen kann.</p>
<p><strong>Unsere Welt und die meine</strong></p>
<p><em>„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“</em>, sagt Ludwig Wittgenstein, aber das ist falsch. Die Grenzen <em>unseres </em>gemeinsamen Symbolsystems bedeuten die Grenzen unserer <em>gemeinsamen Welt</em>; nämlich ihrer Mittelbarkeit, und die erheischt Bestimmtheit. Meine Welt hat andere Grenzen, denn in ihr können auch Bilder vorkommen, die „nur sich selbst bedeuten“ – und daher unbestimmt bleiben dürfen. Wovon ich nicht sprechen kann, darüber muss ich nicht schweigen: Ich kann es <em>zeigen</em>. Denn Symbole, das heißt Bedeutungsträger für andere, können auch Bilder werden. Sie irrlichtern dann am Rande unserer Welt und illustrieren die Stelle, wo sie an meine Welt nicht mehr heranreicht: Liebe, Leidenschaft, Freiheit, Sinn, Schönheit, Grauen, Grauen, Glück, Ehre und Anstand; übrigens auch Komik und Wissen. Kein verständiger Kopf würde sie bestimmen wollen. Aber gezeigt werden sie oft und gern – in den Bildern der Kunst. Nicht zuletzt darum übrigens ist die Welt, im Unterschied zu den geschlossenen Umwelten, offen: weil in meiner Welt anderes vorkommen mag als in der der andern – und ich es ihnen zeigen kann.</p>
<p><em>Jochen Ebmeier</em></p>
<p>Der Artikel ist ein Auszug aus dem Beitrag „Das Ich und die Welt“ der aktuellen Ausgabe von <a href="http://www.lettre.de/aktuell.html">Lettre International (Frühjahr 2005)</a>. Die Veröffentlichung erfolgt mit der freundlichen Genehmigung des Autors und der Zeitschrift Lettre.</p>
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