Iconic Turn Lecture
Artikel-Schlagworte: „Medien“
13. Dezember 2004 Shaping Things to Come
8. Dezember 2004 We do history in the morning and change it after lunch
Die Frage, wie die Gegenwartskunst mit vorhandenen Bildern umgeht und welche sie produziert, führt in ein fast undurchdringliches Dickicht von Bild-Abbild-Relationen. Denn bildende Künstler produzieren eine Welt der Bilder, die sie ihrerseits einer Welt der Bilder entnehmen.
Seit der Erfindung von Fotografie, des Films, des Fernsehens und der Digitaltechnologien gestalten sich die Abhängigkeiten zunehmend komplex. Dies führt dazu, dass sich der Realität entnommene Bilder einerseits und künstlich geschaffene Bilder andererseits heute immer stärker ähneln, sich zum Teil auch überlagern oder ersetzen. Dies hat Konsequenzen für die Wahrnehmung des Betrachters. Diesen Beitrag weiterlesen »
16. November 2004 Der altägyptische iconic turn
Die griechischen Theorien über die ägyptische Schriftkultur waren keine bloßen Missverständnisse und Gedankenspiele. Die ägyptische Schriftkultur hat in der Tat in der Zeit, zu der die Griechen ihr begegneten, einen iconic turn vollzogen, der in einen Bereich jenseits der Sprache vorstößt. Diesen Beitrag weiterlesen »
5. Februar 2012 Ökonomie visueller Welten
Mittlerweile übertrifft der Umsatz virtueller Spiel-Güter auf internen Märkten innerhalb der Spiele und auf externen wie Ebay das Bruttosozialprodukt kleinerer Staaten. Es ist höchste Zeit, den expandierenden Welten mehr Beachtung zu schenken. Castronova hat mit seinem Buch eine allgemeine ökonomische Soziographie der Online Role-Playing Games vorgelegt. Dem Umstand, dass die Spiele beinahe ausschließlich visuell funktionieren und damit eine weitere Facette eines Iconic Turns darstellen, schenkt der Ökonom leider kaum Beachtung. Zu selbstverständlich erscheint ihm bereits die Tatsache, dass bildlich dargestellte Daten als Waren gehandelt werden können. Um so erstaunlicher sind die Konsequenzen und Potenziale, die aus dem Enstehen der synthetischen Welten folgen.
Seinen ökonomischen Ansatz begründet er mit der etwas zweifelhaften Gleichung einer „Economy of Fun“:
Gesamte Kompensation = Lohn und Spass. Diesen Beitrag weiterlesen »
