Artikel-Schlagworte: „Medien“

Shaping Things to Come

, – von Sterling, Bruce

Shaping Things to Come

Iconic Turn Lecture

We do history in the morning and change it after lunch

, , – von Schwenk, Burkhart

schwenk_grimonprDie Frage, wie die Gegenwartskunst mit vorhandenen Bildern umgeht und welche sie produziert, führt in ein fast undurchdringliches Dickicht von Bild-Abbild-Relationen. Denn bildende Künstler produzieren eine Welt der Bilder, die sie ihrerseits einer Welt der Bilder entnehmen.

Seit der Erfindung von Fotografie, des Films, des Fernsehens und der Digitaltechnologien gestalten sich die Abhängigkeiten zunehmend komplex. Dies führt dazu, dass sich der Realität entnommene Bilder einerseits und künstlich geschaffene Bilder andererseits heute immer stärker ähneln, sich zum Teil auch überlagern oder ersetzen. Dies hat Konsequenzen für die Wahrnehmung des Betrachters. Diesen Beitrag weiterlesen »

Cloning Terror

, – von Mitchell, WJT

mitchell_lectureCloning Terror: The War of Images from 9/11 to the Abu Ghraib Photographs

Iconic Turn Lecture

Der altägyptische iconic turn

, – von Assmann, Jan

assmann_tDie griechischen Theorien über die ägyptische Schriftkultur waren keine bloßen Missverständnisse und Gedankenspiele. Die ägyptische Schriftkultur hat in der Tat in der Zeit, zu der die Griechen ihr begegneten, einen iconic turn vollzogen, der in einen Bereich jenseits der Sprache vorstößt.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Ortlosigkeit und Bilderfülle

, – von Weibel, Peter

weibel_ilIn der virtuellen Realität, den computerbasierten Umgebungen, wandelt sich die Rolle des Bildes. Ortlos, ohne Existenz eines Originals, wird das Bild zu einer Schnittstelle für die Handlungen verschiedener Personen in Echtzeit.

Die zeitliche Verzögerung zwischen Äußerung und Wahrnehmung, Ursache und Wirkung, verschwindet. Über das Bild können telematisch Handlungen an einem weit entfernten Ort ausgeführt werden. In Multi-User-Environments kommunizieren zahlreiche Personen miteinander, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, über unterschiedlichste visuelle Environments. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ökonomie visueller Welten

, ,

castronova_everquest_01Mittlerweile übertrifft der Umsatz virtueller Spiel-Güter auf internen Märkten innerhalb der Spiele und auf externen wie Ebay das Bruttosozialprodukt kleinerer Staaten. Es ist höchste Zeit, den expandierenden Welten mehr Beachtung zu schenken. Castronova hat mit seinem Buch eine allgemeine ökonomische Soziographie der Online Role-Playing Games vorgelegt. Dem Umstand, dass die Spiele beinahe ausschließlich visuell funktionieren und damit eine weitere Facette eines Iconic Turns darstellen, schenkt der Ökonom leider kaum Beachtung.  Zu selbstverständlich erscheint ihm bereits die Tatsache, dass bildlich dargestellte Daten als Waren gehandelt werden können. Um so erstaunlicher sind die Konsequenzen und Potenziale, die aus dem Enstehen der synthetischen Welten folgen.

Seinen ökonomischen Ansatz begründet er mit der etwas zweifelhaften Gleichung einer „Economy of Fun“:

Gesamte Kompensation = Lohn und Spass. Diesen Beitrag weiterlesen »