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Die Lonelygirl-Affäre

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lonyleygirlIn den ersten Jahren nach der Erfindung des Kinos hatten 90% aller Filme einen dokumentarischen Inhalt. Nach 15 Jahren hatte sich dieses Verhältnis umgekehrt. Fiktionale Stoffe waren bei weitem in Überzahl. Die Erklärung für den Wandel ist einfach: Alltag und Wirklichkeit lieferten nicht genügend dramatische Ereignisse, um die steigende Nachfrage der Kinogänger zu befriedigen. So gingen die Kinoproduzenten dazu über, Filme zu erfinden anstatt Stoffe auf der Straße zu suchen.
Ein kleiner Skandal, der Mitte September einen Videosender erschütterte, zeigt, dass sich ein ähnlicher Wandel erneut vollziehen könnte. Bei dem Kanal handelt es sich nicht um einen herkömmlichen Fernsehsender, sondern um den Youtube-Channel „lonelygirl15“. Diesen Beitrag weiterlesen »