Artikel-Schlagworte: „Design“

Design und Datenflüsse

dataflow_coverDigitale Medien haben dazu geführt, dass Daten immer direkter in Design und Grafiken einfließen. Zugleich sorgen sie auch dafür, dass längst nicht mehr alles gedruckt werden muss, um visualisiert zu sein. So tritt dieses Buch, das einen Überblick über den Stand der Dinge in Datenflüssen, Design und Visualisierungen gibt, aus dem Reich des digitalen heraus, indem es die Darstellungsverfahren zurück aufs Papier bringt. Und das hat einen ganz bemerkenswerten Effekt. Denn erst beim Durchblättern hat man die verschiedenen Bilder und Verfahren übersichtlich vorliegen, handhabbar und zugleich in Distanz zu dem Bildschirm, für den die meisten entwickelt wurden.

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Joost: Bild-Sprache – Rhetorik im Film

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Joost_Bild-SpracheEin Buch mit dem kurzen Titel Bild-Sprache verspricht nicht
weniger als etwas Grundlegendes. Gesche Joost geht es nicht um einen Teil, sondern um Alles, ums Ganze. Um die ganze Sprache des Films.
Wie werden rhetorische Gestaltungsmittel eingesetzt? Welchen Regeln folgt ihr Einsatz? Und wie kann ihre Komposition im Film sichtbar gemacht werden? Das sind die Fragen, die die Autorin beantworten will. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Cover von John Maeda in 10 Bildern

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maeda_slide11In einer Slideshow mit 10 Bildern zeigt der Designer John Maeda, wie er zum jüngsten Cover für das Magazin Key gekommen ist. Es ist eine der seltenen positiven Nachrichten vom US-Häusermarkt dieser Tage.

Maeda kommnetiert jeden Schritt. Ausgangspunkt ist der Schlüssel, Leitmotiv aller Cover des Immobilienmagazins. Dann erfolgt die Wahl von Vorder- und Hintergrund. Der Designer reicht der Redaktion 12 Entwürfe ein, von denen sie einen auswählt, den er als Google Mappish Mondrian beschrieben hat. Die Metapher der Karte wählt er als Hintergrund aus und baut eine Google-Map mit Zentrum Boston ein, seinem Wohnort. Die Karte zeichnet er die  Luftwege zum Flughafen, was zu Lesbarkeitsproblemen mit der Schlüsselform führt. Die Karte wird blau, der Schlüssel wird rot, die Helligkeit wird korrigiert. Die Basis bleibt beim alten, sieht aber nach der Korrektur ganz anders aus – das Cover ist fertig. Diesen Beitrag weiterlesen »

Personality – Rebus nach Bayes

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personality_likebetter_a_03Pairwise heisst ein Service, wichtige Doppelprojektion in eine neue Web2-Anwendung eingebaut hat. Die Bildpaare werden bei dem Spiel nicht der Kunstgeschichte zugeordnet, sondern dem einzelnen Betrachter. Er trifft an einer Reihe von Bilder die einfache Wahl, welches ihm jewiels besser gefällt. Ein vergleichbares Präferenz-Prinzip kennt man von Netz-Radio-Seiten wie Pandora oder LastFm. Aus einer Auswahl persönlicher Vorlieben generieren sie individualisierte Charts und Radiosender.

Die Macher von Pairwise sprechen von ‘Crowd-sourced Photo-Filtering‘ – kollektivem Fotofiltern – um die Funktion des Dienstes Likebetter zu beschreiben. Das Prinzip könnte einfacher kaum sein. Der Betrachter wählt Bilder aus, ein Programm gleicht seine Auswahl mit der anderer Teilnehmer ab und erstellt daraus ein Charakterprofil. Diesen Beitrag weiterlesen »

Design – oder wann werden Gegenstände zu Bildern?

heller_alltagEin Interview mit Martin Heller über die Bildhaftigkeit von Gegenständen

Heute beobachten wir eine zunehmende Ästhetisierung unserer Alltagswelt. Wie hat sich die Rolle des Design in den letzten Jahren verändert?

Wir sind Zeugen einer Ästhetisierung von Bereichen, die früher im Windschatten professioneller Gestaltung standen. Es war eine Sensation, als Alessi zum ersten Mal sogar Toilettenbürsten als Design nobilitierte. Diesen Beitrag weiterlesen »